Vorurteile

1. Bei mir wird nicht eingebrochen, weil bei mir nichts zu holen ist.

Falsch!Bedenken Sie: Kein Einbrecher weiß, bevor er bei Ihnen einbricht, was bei Ihnen zu holen ist. Fast jeder unterschätzt die Werte, die er in seinem Heim hat.

2. Wer bei mir einbrechen will, schafft es trotz aller Sicherungen.

Falsch!Die wenigsten Einbrecher sind Profis; meist sind es Gelegenheitstäter mit einem größeren Schraubenzieher o.ä.. Unter Zeitdruck scheitern diese „Profis“ oft schon an simplen mechanischen Einbruchsicherungen.

3. Ich bin versichert und bekomme sowieso alles ersetzt.

Falsch!Die Erfahrung zeigt, dass die meisten Einbruchsopfer unterversichert sind. Die Versicherung regelt nur das Materielle - ideelle Werte aber nicht. Auch seelische Folgen sind nicht zu unterschätzen. Studien zufolge haben 88% der Einbruchsopfer Angst, nochmals von Einbrechern heimgesucht zu werden. 70% der Befragten geben an, unter seelischen Schäden wie Ängsten und Alpträumen zu leiden und das über Monate.

4. Nachts kommen die Einbrecher und dann bin ich sowieso zu Hause.

Falsch! Haupteinbruchszeit ist zwischen 9 und 15 Uhr, wenn üblicherweise niemand zu Hause ist. Deshalb raten Experten zum maßgeschneiderten und professionellen Einbruchschutz. Eine einfache Faustregel lautet: Mechanischer Schutz ist Pflicht; elektronischer Schutz, wie Alarm- und/oder Videoüberwachungsanlagen, unterstützen das Gesamtkonzept. Ein solches stellt den Einbrecher vor Probleme und erschwert bzw. verhindert den Einbruch.